Dr. Miriam Ballhausen

Miriam Ballhausen ist seit 2012 für die Kanzlei JBB Rechtsanwälte tätig. Sie berät Unternehmen der IT-Branche und Softwareentwickler in Fragen des Software-, Urheber- und Lizenzvertragsrecht. Einen wichtigen Platz nimmt dabei die Beratung ihrer Mandanten im Bereich des Open-Source-Software-Rechts ein. Daneben berät sie Mandanten zu Fragen des Datenschutzrechts. Miriam Ballhausen ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen im Bereich des Internetrechts.

Schwerpunkte

Urheberrecht, Softwarerecht, Lizenzvertragsrecht, Datenschutzrecht

Publikationen und Vorträge

Auf dem Weg zum einem vollautomatisierten elektronischen Klageverfahren?, Vortrag auf der Fachtagung Verwaltungsinformatik und Fachtagung Rechtsinformatik (FTVI & FTRI 2014)

Das „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ – ein Überblick über die wesentlichen Neuerungen, AnwZert ITR 24/2013 Anm 2 (mit J.D. Roggenkamp)

Verwirkung einer Vertragsstrafe bei Erreichbarkeit der URL, Anmerkung zu OLG Karlsruhe, Urt. v. 12.09.2012 - 6 U 58/11, jurisPR-ITR 23/2012 Anm. 3

Urheberrechtliche Ansprüche bei Open Source- und Open Content-Lizenzen, AnwZert ITR 21/2012 Anm 2

Standard-Software – Beschaffung und Vertragsbedingungen, erschienen im Dezember 2012 in: forum vergabe, Vergaben im IT-Bereich

Veröffentlichungsverbot für E-Mails mit Disclaimern, Anmerkung zu LG Saarbrücken, Urteil vom 16.12.2011 - 4 O 287/11, in: jurisPR-ITR 6/2012 Anm. 2

IT-Einsatz in der Justiz - Technik, Recht, Realisierung (Dissertation) Erschienen im: Boorberg Verlag, Reihe Recht und Neue Medien, Band 25

Aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung zu Abmahnungen, in: AnwaltZertifikatOnline ITR 8/2011, Anm. 3

Unterlassungsanspruch gegen die eigene Auffindbarkeit über Personensuchmaschinen, Anmerkung zu LG Hamburg, Urteil vom 16. 06. 2010 - 325 O 448/09, in: jurisPR-ITR 23/2010, Anm. 3

Webseiten als Informationsträger im Sinne der Textform des § 126b BGB, in: AnwaltZertifikatOnline IT-Recht 17/2010, Anm. 2

Öffentliche Zugänglichmachung i. S. d. § 19a UrhG, Anmerkung zu KG Berlin, Beschluss vom 28. 04. 2010- 24 W 40/10, in: jurisPR-ITR 13/2010, Anm. 4

Haftung des WLAN-Anschlussinhabers für Rechtsverletzungen von Besucher, in: jurisPR-ITR 9/2010 Anm. 5

Zur Frage der Wertersatzpflicht des Verbrauchers bei fristgerechtem Widerruf im Fernabsatz, in: K&R 2009, 704-707

Inside the Cloud – Neue Herausforderungen für das  Kann Twittern die Bundestagswahl gefährden?, in: AnwZert ITR 19/2009, Anm. 2

Verletzung von Schutzrechten durch den Betrieb eines internetbasierten Persönlichen Videorecorders ("Internet-Videorecorder"; "shift.tv"), in: jurisPR-ITR 17/2009, Anm. 2

Anspruch auf Unterlassung der Verwendung von Tippfehler-Domains, in: AnwZert ITR 12/2009, Anm. 4

Bewertungsplattformen nach dem „Spickmich“-Urteil des BGH, in: AnwZert ITR 16/2009, Anm. 3

EU-China Information Society Project - IT Security Standards in the EU Im Rahmen des EU-China Information Society Projects (mit J.D. Roggenkamp), abrufbar unter: http://eu-chinaiskb.bizcom.com.cn/main.htm?action=index&language=en

Gewährleistung von Datenschutz durch Datensicherheit, in: AnwZert ITR 20/2008, Anm. 3 (mit J.D. Roggenkamp)

Freedom of Code? – Die GNU General Public License 3.0, Vortrag und Tagungsbeitrag zur 9. DSRI Herbstakademie, in: Taeger/Wiebe, Von AdWords bis Social Networks – Neue Entwicklungen im Informationstechnologierecht, 2008

Ausbildung

Miriam Ballhausen hat an der Universität Passau Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt „Informations- und Kommunikationsrecht“ studiert und dort sodann bei Prof. Dr. Dirk Heckmann zu Rechtsfragen des IT-Einsatzes in der Justiz promoviert.

Während ihres Promotionsstudiums war Miriam Ballhausen Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Rechts, insbesondere Sicherheits- und Internetrecht. Dort war sie mit der rechtlichen Betreuung diverser IT-Projekte betraut, die sich unter anderem mit dem (datenschutz-) rechtskonformen Einsatz mobiler Sensorsysteme sowie der Bekämpfung von Botnet-Kriminalität befassten.

2008 arbeitete Miriam Ballhausen für das durch die EU-Kommission betreute und gemeinsam mit dem Chinesischen Ministerium für Industrialisierung und Informationstechnik durchgeführte EU-China Information Society Project. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt lag dabei im Bereich der IT-Sicherheitsstandards der EU sowie der verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten.

Zwischen 2009 und 2011 war Miriam Ballhausen im Bundesministerium der Justiz im Referat E-Justice tätig. Sie koordinierte dort unter anderem ein gemeinsames IT-Projekt der Obersten Bundesgerichte.

Miriam Ballhausen absolvierte das Referendariat am Kammergericht Berlin, das sie – nach Stationen im Bundesministerium der Justiz und bei JBB Rechtsanwälte - mit der Wahlstation bei dem Berater für IT-Recht des costaricanischen Parlaments, Prof. Dr. Perez Merayo, abschloss.

Fremdsprachen

Englisch, Spanisch, Französisch